Drei Männer und ein Baby

Drei Männer und ein Baby

Theater
Do. 02/02/2023 — 20h00
Preis Erwachsene: 26.00€
Gruppe: 21.00€
< 26 Jahren: 12.00€
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Mit | Mathias Herrmann, Boris Valentin Jacoby, Heio von Stetten, Tina Rottensteiner, Martin Andreas Greif

Regie | Christian Brey

Regieassistenz | Nina Damaschke

Ausstattung | Loriana Casagrande

Deutsch von Annie d’Armor und Rémy Savisky

Tickets

Informationen: + 352 521 521 | info@cube521.lu

Komödie nach dem Kinohit von Coline Serreau. Serreaus modernisierte Bühnenfassung variiert mit viel Charme und augenzwinkerndem Humor scheinbar unverwüstliche Rollenmuster und zeigt, wie wunderbar befreiend Lachen sein kann!

Jacques, Michel und Pierre leben zusammen in einer WG in einem schicken Pariser Appartement. Sie sind überzeugte Junggesellen mit häufig wechselndem Damenbesuch – nichts liegt ihnen ferner als eine feste Beziehung oder gar die Gründung einer Familie. Eines Tages steht ein Korb mit einem Baby darin vor ihrer Tür. Das Kind ist angeblich Jacques‘ Tochter Marie. Der soll sich ab sofort um die Kleine kümmern, weil ihre Mutter, eine von Jacques‘ zahlreichen Verflossenen, in die USA abgereist ist. Pierre und Michel sind schockiert, denn auch Jacques ist verreist. Unfreiwillig werden die beiden Machos zu hoffnungslos überforderten Babysittern und versorgen das Kind mit Fläschchen, Windeln und notfalls sogar mit einem Schlaflied, was jede Menge Anlass für absurde Situationskomik und lustige Dialoge bietet…

Als dann noch ein mysteriöses, von Jacques angekündigtes Paket auftaucht, das nicht nur Ganoven, sondern sogar die Polizei in die Männer-WG lockt, wird es äußerst turbulent. Jacques muss sich nach seiner Rückkehr von seinen Mitbewohnern einiges anhören. Zunächst widerwillig, dann mit zunehmendem Gefallen fügt er sich in die Vaterrolle – bis plötzlich Maries Mutter erscheint, um das Kind abzuholen…

1986 wurde der Film Drei Männer und ein Baby mit 3 Césars, darunter Bester Film, ausgezeichnet und als bester fremdsprachiger Film für den Oscar und für den Golden Globe nominiert.

Heio von Stetten
Der Absolvent der Otto Falckenberg Schule in München spielte in den ersten Jahren seiner Schauspielkarriere fast nur Theater. Unter der legendären Intendanz von Ruth Drexel/Hans Brenner gehörte er von 1989 bis 1993 zum Ensemble des Münchner Volkstheaters. Danach war er viele Jahre lang (1989–1995) an der alternativen Schauburg München – Theater für junges Publikum u. a. in „Andorra“, „Traumspiele“ nach Strindberg. Seine Filmkarriere begann 1995 mit „Der schönste Tag im Leben“, einer mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Liebeskomödie. 1995 drehte er 12 Episoden der mehrfach prämierten europäischen Koproduktion „Einer von uns“. Es folgten Kinofilme wie „Honigmond“, „Verliebt in eine Unbekannte“ oder „Bandits“ und zahlreiche TV-Produktionen wie „SOKO Wien“, oder „Die Chefin“.

Mathias Herrmann 
Der Absolvent der Otto Falckenberg Schule in München trat schon während seines Studiums an den Münchner Kammerspielen auf. Theaterengagements u. a. in Bonn, Freiburg, Mannheim, Basel, Düsseldorf und Berlin folgten. Sein Filmdebüt gab er 1987 in „Das Mädchen mit den Feuerzeugen“. Das breite Publikum kennt ihn aus der Rolle des Rechtsanwalts Dr. Johannes Voss in der Serie wie „Ein Fall für Zwei“, aus der Krimireihe „Alarm für Cobra 11“ und aus zahlreichen Hauptrollen in preisgekrönten Fernsehspielen wie „Das Phantom“, ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis oder „John Rabe“, ausgezeichnet mit vier Deutschen Filmpreisen.

Boris Valentin Jacoby
Der 1968 geborene Schauspieler hat mit den renommiertesten Theaterregisseuren gearbeitet, darunter Peter Zadek, Ruth Berghaus, Hans Neuenfels, Wolfgang Engel und Achim Freyer. Jacoby studierte von 1989–1992 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Von dort holte ihn Claus Peymann ans Burgtheater Wien, wo er u. a. 1994 den Lucius in „Titus Andronicus“ von Shakespeare spielte. Das Stück wurde zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Claus Peymann entstanden 2001 für die Salzburger Festspiele die Uraufführungen „Die Unsichtbare“ von Christoph Ransmayr und „Da Ponte in Santa Fee“ von Peter Turrini.


Pressestimmen
Perfekte Situationskomik

„Das fünfköpfige, äußerst wandlungsfähige Ensemble sprühte nur so vor Spielfreude. Dazu kamen exzellentes Licht, Ton und Bühnenbild. (…) Immer wieder überrascht das Quintett mit perfekter Situationskomik. (…). Ein pures Vergnügen.“ Wetterauer Zeitung, 4.1.2022

„Komödie bringt zum Lachen, regt aber auch zum Nachdenken an.“

„Die Komödie kommt mit rasanten Dialogen, Witz und heiterem Charme daher. Perfekt inszeniert und von großartigen Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne gebracht, hinterfragt es tradierte Rollen der Geschlechter der Vergangenheit mit derbem Machogehabe und Selbstgefälligkeit.“ Badische Zeitung, 11.12.2021


Foto © Dietrich Dettmann