Präsidenten-Suite

Präsidenten-Suite

Théâtre
jeu. 28/01/2021 — 20h00
Prix Plein: 25.00€
Groupe: 20.00€
< 26 ans: 12.00€
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Renaissance-Theater Berlin
Traduction en allemand par Guntbert Warns et Moritz Staemmler
Avec: Mona Seefried, László I. Kish, Dietrich Adam, Maya Alban-Zapata, Johanna Griebel
Mise en scène: Guntbert Warns
Décors: Momme Röhrbein

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La réservation de places est obligatoire.

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+ 352 470 895 1 (luxembourgticket)

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Spectacle en allemand. Ein modernes Märchen von John T. Binkley.


Richard Chataigne, weltbekannter Wissenschaftler und französischer Spitzenpolitiker, sieht sich brisanten Anschuldigungen ausgesetzt: Er soll in einem New Yorker Luxushotel Naomi St. Cloud, ein schwarzes Zimmermädchen, vergewaltigt haben. Chataigne behauptet, alles sei einvernehmlich geschehen. St. Cloud berichtet jedoch brutale Details. Für die Medien ist die Affäre ein gefundenes Fressen. Chataignes vermögende Ehefrau, vom Seitensprung ihres Mannes weder überrascht, noch sonderlich beeindruckt, heuert Top-Anwalt Jordan Pershing an. Einziges Ziel: Die ganze Angelegenheit muss so schnell wie möglich beendet werden, zum Wohle der Karriere ihres Mannes. Pershing ruft eine Kampagne ins Leben, die St. Cloud nachhaltig diskreditieren und für ein Schweigeabkommen gefügig machen soll. Nach und nach zeigt das schmutzige Spiel seine Wirkung. Doch Elizabeth Granger, die junge Anwältin des Opfers, hat noch ein Ass im Ärmel. 

Der amerikanische Autor John T. Binkley beleuchtet in „Präsidenten-Suite“ die Mechanismen von Einschüchterung und Korruption. Geschickt lässt er zunächst offen, was sich wirklich zugetragen hat, und zeigt ein über Jahrzehnte erprobtes, erschreckend effektives System von Machtmissbrauch. Die Mächtigen, die sich für unantastbar halten, bemerken dabei nicht, dass sich immer mehr couragierte Frauen gegen ihre Entwürdigung wehren. Doch alles und jeder hat seinen Preis.


PRESSESTIMMEN

"John T. Binkleys Drama „Präsidenten-Suite“ kann man sich nicht eine Sekunde entziehen. Durch das intensive Spiel der Schauspieler entwickelt sich rasch eine Sogwirkung. Die starke Inszenierung zeigt, wie wichtig die „MeToo“-Debatte auch in Zukunft sein wird." Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 11.10.2018

"Man lauscht mit angehaltenem Atem. Starkes Stück!" Martina Kaden, B.Z.


photo: © Alexander Wiedl