Die Dinge meiner Eltern

Die Dinge meiner Eltern

Théâtre
ven. 21/05/2021 — 20h00
Prix Plein: 25.00€
Groupe: 20.00€
< 26 ans: 12.00€

Avec: Gilla Cremer
Hamburger Kammerspiele/ Theater Wolfsburg
Mise en scène: Dominik Günther

Tickets

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Kulturpass welcome!

Comédie de et par Gilla Cremer. Hamburger Kammerspiele/ Theater Wolfsburg. Mise en scène: Dominik Günther. Spectacle en allemand.

Ein bitterhumoriges Solo: Eine Haushaltsauflösung. Was bleibt vom Leben?

Agnes steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem voll gestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hängen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte! Behalten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen? Erinnerungen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe und Tagebücher, die nicht für sie bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten. Wenn das so einfach wäre…

Gilla Cremer ist bekannt für ihr feinfühliges Spiel und ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit. An den Hamburger Kammerspielen brachte sie die musikalische Produktion „An allen Fronten – Lale Andersen und Lili Marleen“ als Uraufführung heraus. In „Die Dinge meiner Eltern“ begibt sie sich auf Spurensuche und kreiert einen ganz persönlichen Abend zum Thema Lebenserinnerungen.

Pressestimmen:
Gilla Cremer brilliert in ihrem Solo “Die Dinge meiner Eltern”.
Am Ende hat der Tisch die Unterhaltung eingestellt, das Besteck schweigt. Die Dinge haben ihre Sprache verloren. Es sind einfach nur noch Dinge. Agnes hat den Haushalt ihrer Eltern aufgelöst. Vor der Haustür steht der vollgepackte Container des Entrümpelungsunternehmens. Was bleibt, sind Erinnerungen…
Gilla Cremer nimmt die Zuschauer in jeder Szene an die Hand und in der Regie von Dominik Günther gelingt ihr die punktgenaue Balance zwischen anrührenden und komischen Momenten. Viele von ihnen kennen diese biografischen Schnitte, haben sie durchlebt und durchlitten: Den Tod der Eltern, das Auflösen von deren Haushalt, die Wucht der Emotionen, die aus der Vergangenheit heranrollen und auf die man nicht vorbereitet ist. Wenn schlichte Dinge – Spiegel, Koffer, Nähmaschine – die Erinnerung wachrufen und von damals zu erzählen beginnen. Gilla Cremer hat diesen Stoff in ein bewegendes, bitterhumoriges Solo übersetzt. Unbedingt hingehen!
Hamburger Abendblatt

Berührend: Riesenapplaus für Gilla Cremer
Ein eindringliches Theatererlebnis, das in Erinnerung an die eigene Familiengeschichte wohl jeden im Publikum ergreift.
Hamburger Morgenpost

Was ist das eigentlich – unser eigenes Leben?
Gilla Cremer spielt ihr neues Theater-Unikat hinreißend mit einer sehr besonderen melancholischen Zartheit, verzweifelte, humorvolle und wütende Ausbrüche nicht ausgeschlossen. Ihre neue Produktion zieht die Zuschauer in ihren Bann. Am Ende eines großartigen und ausdauernd bejubelten Theaterabends bleibt die Erkenntnis: Was immer die Eltern waren und taten – andere haben wir nicht.
Kultur-Port