Les Dimanches du Chant Grégorien | Flores Myrtæ

Les Dimanches du Chant Grégorien | Flores Myrtæ

Musik
So. 12/10/2025 — 15h00
Preis Erwachsene: 0.00€
Cube Card: 0.00€
< 26 Jahren: 0.00€
Kulturpass: 0.00€

Dirigentin | Anna Zakova

In Zusammenarbeit mit der Abtei von Clervaux.
Der Eintritt ist frei. Ohne Reservierung.

Tickets

Informationen: +352 521 521 | info@cube521.lu

Im Rahmen der "Dimanches du Chant Grégorien" in der Abtei von Clerf.
Thema: Marie-Madeleine, une quête de l’âme

Das Repertoire des Vokalensembles Flores Myrtæ umfasst eine Mischung aus gregorianischem Gesang, mittelalterlicher Polyphonie und zeitgenössischen Kompositionen, die vom gregorianischen Gesang inspiriert sind. Die Sängerinnen lernten sich in Paris kennen, nachdem sie an verschiedenen europäischen Konservatorien – von Bydgoszcz über Brüssel, Basel und Paris bis nach Brescia – wertvolle Erfahrungen in Ensembles für Alte Musik gesammelt hatten. Anfangs traten sie als Gregorianik-Chor in Pariser Kirchen auf (Saint-Paul und Saint-Louis im 4. Arrondissement, später in Saint-Augustin im 8. Arrondissement). Aufgrund der wachsenden Nachfrage entwickelte sich der Chor jedoch zu einem Konzertensemble, das sowohl solistisch als auch in kleinen oder großen Konzertformaten auftritt.

Flores Myrtæ ist regelmäßig in Paris bei Festivals wie dem Festival de Marais, dem Festival des Églises parisiennes und Marais Chrétien zu hören. Auch in anderen französischen Regionen (Festival Mission sur le Roc, Grand Pardon) sowie international (Festival Hortus Magicus in der Tschechischen Republik, Festival International du chant grégorien de Watou, Festival de musique Sacrée Liège) sind sie vertreten. 


Maria Magdalena, der Weg zur Seele

Die Figur der Maria Magdalena ist Inbegriff spiritueller Weiblichkeit im Mittelalter. Sie verkörpert die Menschheit und Göttlichkeit und schlägt durch ihre Tugend und ihre empirische Erfahrung eine Brücke zwischen Realität und Ideal. Die Figur dient gläubigen Menschen als Vorbild, aber auch als Mittel der Selbstidentifikation, um Christus näher zu kommen. Sie tritt in dieser Rolle insbesondere zu verschiedenen Zeiten der Osterliturgie auf. Wir werden ihr auf ihrem Weg durch die Ostertage folgen und versuchen, die Pole ihrer reichen Persönlichkeit zu skizzieren, die sowohl irdisch als auch geistlich ist. Das Repertoire besteht aus gregorianischem Choral, mittelalterlichen Polyphonien aus dem 11. bis 14. Jahrhundert und aus wunderschönen Kompositionen von Henrik Ødegaard. Um die Weite einer solchen Persönlichkeit zu definieren, wird die Vokalmusik durch den wunderbaren Klang der Barocklaute ergänzt.


Foto © Flores Myrtæ