Viel Lärm um nichts

von William Shakespeare. Bremer Shakespeare Company. Regie: Lee Beagley. Mit: Tim D. Lee, Michael Meyer, Erika Spalke, Beate Weidenhammer. Übersetzung: Maik Hamburger Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Uschi Leinhäuser.

Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ droht nach einem spielerisch leichten Anfang in ein düsteres, häusliches Intrigendrama zu kippen. Männer kehren aus dem Krieg zurück und statten einem alten Freund in seinem Landhaus einen Besuch ab. Zwei von ihnen, Claudio und Benedick, treffen Hero und Beatrice wieder, Mädchen, mit denen sie bereits vor dem Krieg flirteten. Sie sind verliebt, Romantik liegt in der Luft: Alle freuen sich und könnten glücklich leben bis an ihr Lebensende. Doch dann droht die Idylle tragisch zu enden: Gemeine Lügen des unehelichen Bruders, Don John, diffamieren die sittsame Hero als Flittchen. Der unsichere Claudio und seine ehrversessenen Freunde fallen auf die Intrige herein und die geschockte Hero, bereits als Braut geschmückt, fällt vor dem Traualtar in eine todesähnliche Ohnmacht. Doch eine Gang höchst tölpelhafter Gerichtsdiener entd eckt die Wahrheit - fast eher durch Zufall, doch das Happyend ist gerettet.
Dass eine „Intrige“ auch durchaus lustig, mit den besten Absichten begründet und zudem erfolgreich sein kann, beweisen die Freunde Claudio, Don Pedro und Leonato. Sie verkuppeln die Männerfeindin Beatrice und den scheinbaren Frauenverächter Benedick miteinander. Die beiden können ihre Gefühle zueinander nicht direkt gestehen, sondern erfahren nur „hintenherum“ durch abgelauschte Gespräche, dass sie einander lieben.

Der Regisseur: Der aus Großbritannien stammende Regisseur und Schauspieler hat in vorangegangenen Inszenierungen von William Shakeapeares Dramen (MACBETH 1981; KING LEAR, 1991; HAMLET, 1996; WAS IHR WOLLT, 1997; ROMEO UND JULIA, 1998) einen individuellen Zugang zum Geschehen des Dramas gesucht und dabei immer eine sehr spezifische Bildsprache gefunden. Bewusst setzt er in seinen Inszenierungen auf die starken emotionalen, komischen wie tragischen Effekte und Kontraste in den Konflikten zwischen den Dramenfiguren.

Pressestimmen
„Das neue Werk der Bremer Shakespeare Company „Viel Lärm um nichts“ von Lee Beagley feierte unter Bravorufen Premiere. Sofort in den Bann gezogen wurde der Zuschauer vom detailverliebten Bühnenbild und der großzügigen, fein abgestimmten musikalischen Untermalung. Beate Weidenhemmer glänzt im Rollenkarussell einerseits als kluge, gewitzte Schönheit und vorlautes Märzkätzchen Beatrice, das solange Jungfrau bleiben will, wie Gott die Männer aus keinem anderen Stoff als Erde macht. Andererseits mimt sie den unbeweglichen, fettleibigen Hauptmann Holzapfel. Genauso kontrastreich tritt Erika Spalke als naiv-mädchenhafte Hero und als lässiger Macho Borachio hervor. Im Verlauf des Stücks wird der Kostüm- und Bühnenbildwechsel immer rasanter und wirkt fast kunstvoll getanzt. Neben der verkreutzt besetzten Figuren und der genialen Darstellung unterstreicht dieser Effekt die spritzige Komik. In welchem klassischen Stück kann ma n schon so herzhaft auflachen? Die Bremer Shakespeare Company schafft es immer wieder, die klassischen Ränke- und Liebeskomödien auf kreativ-geistreiche Weise, sprühend und unterhaltsam zu präsentieren." Weser-Report

Cube 521 1-3, Driicht, Marnach, Luxembourg

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